Ausbildung während des Lockdowns

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte euch heute einen Einblick geben, wie sich mein Alltag als Ausbildungskoordinatorin neben „ Safety First!“ und „Ruhe bewahren!“ während des Lockdowns gestaltet. Eines kann ich euch bereits verraten: die Ausbildung ging natürlich weiter.

Wir bilden weiter aus

Unsere Auszubildenden konnten ihrer beruflichen Leidenschaft vor Corona ohne Einschränkungen nachgehen:

  • Beraten von Kunden mit dem Ziel, diese glĂĽcklich zu machen.
  • Gestaltung unseres Verkaufshauses, damit sich die Kund:innen wohlfĂĽhlen.
  • Inspirationen und aktuelle Looks finden, die begeistern und neugierig machen.

Mit der temporären Schließung der Verkaufshäuser fiel genau das, was den Job auf der Verkaufsfläche ausmacht, weg. Natürlich war es keine leichte Situation für uns alle, doch eines war sicher: Wir bilden auch weiter aus! Und da komme ich ins Spiel. Meine primäre Aufgabe ist es, Ausbildungsinhalte zu vermitteln. Dies gilt natürlich auch dann, wenn keine Kund:innen im Verkaufshaus sind. Ihr denkt vielleicht, ich konnte mich in den Lockdown-Phasen zurücklehnen. Aber Fehlanzeige! Die Ausbildung unserer Azubis ging natürlich weiter. Prüfungsvorbereitungen fanden statt, Seminare wurden vorbereitet und geschult, im Verkauf wurde die Neuware aufgebaut und die Schaufenster füllten sich mit coolen Trends des bevorstehenden Sommers.

Theoretische Ausbildung? Alles intensiver!

Ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist das spannende Thema „Warenkunde“. Hier lernt man unter anderem, warum Wolle nicht heiß gewaschen werden darf, warum Baumwolle knittert und wie der Preis für Kaschmir zustande kommt. Außerdem: Welche Kleider zu welchem Typ Frau passen, wie das mit dem Einstecktuch funktioniert oder, was ein „Caban“ ist. Dazu später mehr. ;) Viele dieser Themen konnten die Abteilungsleiter:innen und ich im Lockdown intensiv schulen. Das war eine wirklich tolle Erfahrung. Nicht nur für unsere Auszubildenden, sondern für uns alle!

Der SpaĂź darf nicht fehlen

DarĂĽber hinaus liegt mir noch ein Punkt sehr am Herzen. Die aktuelle Situation macht gemeinsame Treffen, Urlaube, Partys und so viel mehr leider nicht möglich. Daher sehe ich meine Aufgabe seit Beginn des Lockdowns auch darin, hin und wieder kleine Highligths fĂĽr meine Auszubildenden zu schaffen – natĂĽrlich mit Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz. Daher haben wir unsere Mottowochen ins Leben gerufen. Mal sind alle im Sport-Outfit zur Arbeit gekommen, am nächsten Tag hieĂź es „Cool in Black!“, „Spring-Party!“ oder „Denim&White“. FĂĽr uns und unsere Azubis ein voller Erfolg, der den SpaĂźfaktor definitiv gesteigert hat.

 

Alle ziehen an einem Strang

Alles in allem ist es uns gelungen, aus dieser besonderen Zeit auch eine für uns besondere zu machen. Wir sind noch mehr zusammengewachsen, haben uns besser kennengelernt und uns gegenseitig motiviert. Neben mir stehen auch die Abteilungsleiter:innen, die Sales-Manager und unser/e General-Sales-Manager:in für unsere Auszubildenden zum persönlichen Austausch zur Verfügung.
Der Mensch stand, egal aus welcher Perspektive, verstärkt im Vordergrund. Es war irgendwie, als würden wir alle ein großes Schiff gemeinsam in einen neuen Hafen steuern.

… und was ist jetzt eigentlich ein „Caban“?

Apropos Hafen! Ein „Caban“ ist übrigens eine traditionell bei Seemännern gebräuchliche Jacke aus Wolle. Sie war damals marineblau, hatte zwei Knopfreihen und meist Goldknöpfe. Und warum hatte sie zwei Knopfreihen? Ist eigentlich ganz logisch! Entsprechend der Windrichtung wurde der Mantel entweder links über rechts oder rechts über links zugeknöpft. So war es auf dem Deck immer kuschelig warm. Heute ist der „Caban“ übrigens ein stylisches Must-Have in vielen unterschiedlichen Varianten.

Eure Frau Kölschbach

P.S.:  Ich konnte euer Interesse wecken, eine Ausbildung bei uns zu starten? Dann informiert euch hier über unsere attraktiven Einstiegsmöglichkeiten. Wir sind gespannt und freuen uns auf eure Bewerbungen.