Caroline Allgemein, featured

Betriebliches Gesundheitsmanagement bei P&C

Bewegung, Ernährung, Prävention

Welche Höhe sollte mein Schreibtisch haben, um möglichst rückenschonend zu arbeiten? Was mache ich im Verkauf, damit an einem langen Arbeitstag die Füße nicht wehtun? Und wie binde ich Sport dauerhauft in meinen Arbeitsalltag ein?

Mit diesen (und vielen weiteren) Fragen beschäftigt sich Verena Ullerich. Wir haben sie einmal zum Interview gebeten:

Frau Ullerich was machen Sie denn eigentlich bei Peek & Cloppenburg und was haben Sie mit dem Thema Gesundheit zu tun?

Ich bin im Unternehmen für das interne Employer Branding zuständig. Hierzu gehört unter anderem der Aufbau eines „Betrieblichen Gesundheitsmanagements“.

Betriebliches Gesundheitsmanagement? Was heißt das genau?

Hier geht es um das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter. Wir haben vor zwei Jahren begonnen, das Thema strukturell aufzubauen und stetig weiterzuentwickeln. Ursprung war ein Pilotprojekt in sechs Verkaufshäusern, in denen wir ganz unterschiedliche Maßnahmen und Ideen getestet haben.

Und welche Maßnahmen gibt es bei P&C?

Zum Gesundheitsmanagement in unseren Verkaufshäusern zählen u.a. jährliche Schulungen der Führungskräfte zu gesundheitsrelevanten Themen, Einbau von Tafelwasseranlagen, regelmäßige informative und anschauliche Medien zum Thema Gesundheit und die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Sportevent.

In der Zentrale wird darüber hinaus ein breites Sportangebot (z.B. Marathontraining, Boxen, Yoga) und eine Gesundheitswoche angeboten. Hier gibt es Einzeluntersuchungen, Vorträge und Workshops zum Thema Bewegung, Ernährung, Erholung und Prävention. Und weitere Maßnahmen sind in der Planung.

Sie sitzen in Düsseldorf, wie schaffen Sie es alle 68 Verkaufshäuser zu erreichen?

Genau da liegt die Herausforderung! Wir haben in allen Häusern letztes Jahr Gesundheitskoordinatoren ausgebildet, die wir regelmäßig weiterbilden werden und die vor Ort gesundheitsfördernde Maßnahmen umsetzen. So können wir langfristig regionale und auch individuelle Bedürfnisse berücksichtigen. Im Mai sind zum Beispiel alle Gesundheitskoordinatoren vor Ort und werden zum Ergonomie-Scout ausgebildet, aber: es gibt noch viel zu tun!

Und, gibt es schon Erfolgsstories?

Das Thema ist schwer anhand von Hardfacts bzw. Kennzahlen nach zu weisen, es geht hier mehr darum als Unternehmen aufzuklären, zu informieren und Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Mitarbeitern erleichtern einen gesünderen Lebensstil zu führen. Ganz konkret kann ich aber sehr wohl bei einigen Kollegen von mir die ein oder andere positive Verhaltensänderung feststellen und vielleicht war die Gesundheitswoche im August letzten Jahres der Aufhänger :-)

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