Andrea featured, Schüler & Abiturienten

Nähkästchengeplauder: Vorurteil # 1

Die Modebranche? Reine Frauensache!

Über die Modebranche, den Textileinzelhandel oder Ausbildungsberufe gibt es zahlreiche Vorurteile. Was dahinter steckt und womit unsere Azubis besonders häufig konfrontiert werden, damit beschäftigen sich unsere Karriereblogger aktuell in der zweiten Auflage unseres „Nähkästchengeplauders“.

Hey und willkommen zurück ihr Lieben!

In meinem insgesamt dritten Blogbeitrag möchte ich diesmal mit euch dem hartnäckigen Klischee auf den Grund gehen, dass die Modebranche reine Frauensache ist.

Um gleich mal die Spannung vorweg zu nehmen, das ist sie natürlich nicht! ;)

Wo es Mode für Herren gibt, sind natürlich auch zahlreiche modeinteressierte Männer anzufinden und das auch auf allen Hierarchieebenen: vom aufstrebenden Azubi, bis hin zur Unternehmensleitung sind „wir“ in allen Bereichen zahlreich vertreten. Modeinteressierte Menschen können durchaus auch Männer sein! Schließlich startete P&C als Herrenausstatter, erfand die Herrenkonfektion und entwickelt sich stetig weiter. Heute steht P&C neben Qualität, vor allem für ein vielfältiges Sortiment.

Mode ist außerdem viel mehr als Stoffe, Schnitte und Farben: Im Verkauf hat es auch eine Menge mit Geschmack, Kommunikationsfreudigkeit und Leidenschaft zu tun. Gerade als modebegeisterter Mensch/Mann gibt es doch nicht viel Schöneres als an der „Quelle“ zu arbeiten. Sei es im Einkauf, wo die Kollektionen für die nächste Saison ausgewählt werden, oder auf der Verkaufsfläche, wo man mittendrin im Geschehen ist und seine Lieblingsteile an den Kunden bringen kann. Zudem darf Zahlenaffinität nicht fehlen. Denn allen voran sind wir natürlich ein Textileinzelhändler. Das bedeutet die Arbeit mit der Ware und das Verständnis unserer Prozesse ist für uns das A&O: Welche Ware läuft gut, welche läuft nicht so gut, wo und wie platziere ich welche Artikel auf der Fläche, um den bestmöglichen Absatz und Lagerumschlag zu erzielen? Alles sehr spannende Fragen und Tätigkeiten, die man anfangs vielleicht gar nicht mit der Mode verbindet, aber eine elementare Bedeutung haben und unser Tagesgeschäft ausmachen, genauso wie die Kundenberatung. Wie ihr seht: die Branche ist vielfältig und bietet einem viel mehr als Man(n) anfangs erwartet.

Und wie sieht das mit der Zukunft und den Aufstiegsmöglichkeiten aus?

In meinem Haus sind momentan vier von fünf Abteilungsleitern, sowie unsere Geschäftsleitung weiblich. Wenn Ende des Monats das Azubi Abteilungswechselrad wieder Fahrt aufnimmt, werde ich mich voraussichtlich in der Artikel-Abteilung wiederfinden. Diese wird erst seit kurzem von einer jungen Dame geführt. Den ebenfalls jungen Vorgänger zog es nach gerade mal einem Jahr in unserem Haus weiter nach Oberhausen, um den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu machen. Dort übernahm er die Leitung des P&C-Outletcenters. Wenn man wirklich gut ist, stehen einem alle Türen offen und man wird stark gefördert.

Dass die Damen in einem Modeunternehmen leicht in der Überzahl sind, kann man sicher nicht leugnen. P&C ist aber ein sehr vielfältiges Unternehmen das jedem, egal ob männlich oder weiblich, die Chance gibt sich hier zu entfalten. Ich könnte mich momentan jedenfalls kaum glücklicher schätzen, als dass ich gerade auf dem Weg bin, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen:

In der Modebranche, als Mann!

Bis zum nächsten Mal,

Euer Andrea

 

 

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