Maria Allgemein, Studenten & Absolventen

Praktikantenstammtisch

Anaïs, Praktikantin Prozessmanagement

Anaïs ist Praktikantin im zentralen Prozessmanagement im Verbesserungswesen. Was ihre Tätigkeit so vielfältig macht und warum das Praktikum bei P&C ihre Suche nach einem Masterstudiengang maßgeblich beeinflusst hat, könnt ihr in unserer Serie „Praktikantenstammtisch“ erfahren.

Wie kommst du zu deinem Studiengang?

Nach dem Abi stand für mich schnell fest, dass ich Betriebswirtschaftslehre und Internationalität kombinieren möchte. Mit dem Bachelorstudiengang „European Business Programme“ in Münster habe ich genau den Studiengang gefunden, der das erfüllt. Ebenfalls kam mir das integrierte Auslandsjahr in meinem zweiten Heimatland Frankreich sehr gelegen!

Warum hast du dich ausgerechnet bei P&C beworben?

Ich verbringe nicht nur viele Einkaufsstunden bei P&C, sondern P&C steht für mich für ein namhaftes Familienunternehmen mit langer Tradition. Meine Freunde bis hin zu meiner Oma kennen und schätzen das Unternehmen – das können nicht viele Unternehmen von sich behaupten! Als dann noch die interessante Stellenanzeige dazu kam, habe ich nicht lange gezögert.

Warum der Bereich Zentrales Prozessmanagement im Verbesserungswesen?

Durch vergangene Praktika und meinen Studienschwerpunkt habe ich bisher viele Erfahrungen im Marketing gesammelt. Es war mir wichtig auch einmal einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Daher habe ich mich für das Prozessmanagement entschieden – denn im Verbesserungswesen bekommt man sehr schnell einen Einblick in viele Bereiche des Unternehmens und lernt die verschiedenen, bereichsübergreifenden Abläufe und Zusammenhänge kennen.

 

Was sind deine Aufgaben als Praktikantin im Bereich Prozessmanagement im Verbesserungswesen?

Meine Hauptaufgabe ist die Mitarbeit an der Einführung eines neuen Tools, zu welchem jeder Mitarbeiter einen Zugang bekommen wird. Dieses Tool wird dafür eingesetzt, bestehende Prozesse zu modellieren, diese mit den Kollegen in den betroffenen Fachbereichen zu analysieren und zu optimieren. Momentan verbringen wir noch viel Zeit in Workshops mit dem Tool-Anbieter. Anschließend werde ich diese Software den Mitarbeitern mit selbst erstelltem Lehrmaterial näher bringen.

Die Aufgaben sind also sehr vielfältig und in den Bereichen Personal-, Organisations- und Changemanagement angesiedelt und ich werde diese Erfahrungen in meinem weiteren beruflichen Werdegang sehr gut gebrauchen können.

Dein persönliches Highlight in der Praktikumszeit?

Zu Beginn meines Praktikums standen die Projekte in meiner Abteilung gerade in ihren Startlöchern, somit bekam ich alles „von der Pike auf“ mit, konnte mich gut integrieren und mitreden – eine großartige Chance für mich, die Projekte zu begleiten und wachsen zu sehen!

Dein größter Erfolg?

Einen Erfolg kann ich jetzt schon vorweisen: Die Erkenntnis darüber, dass die Digitalisierung selbst vor traditionsreichen Familienunternehmen keinen Halt macht. Es ist sehr wichtig, Trends zu verfolgen und sich technisch auf dem neusten Stand zu halten. Diese Erkenntnis fließt sogar in meine derzeitige Masterwahl mit ein. Statt eines reinen Marketingschwerpunktes lege ich nun Wert auf ausreichenden IT-Bezug.

Was macht dir am meisten Spaß?

Am besten gefällt mir die Teilnahme an den wöchentlichen Meetings mit den dezentralen Prozessmanagern. Diese sitzen in den einzelnen Fachbereichen und berichten von ihren Projekten, was gut läuft und was noch verbessert werden könnte. Man ist oftmals über Probleme erstaunt, die gewisse Zusammenhänge und Themen im betrieblichen Ablauf mit sich bringen, an die man vorher niemals gedacht hätte.

Was muss man mitbringen für ein Praktikum im Bereich Prozessmanagement?

Neugier an bereichsübergreifenden Themen und das Interesse an den jeweiligen Zusammenhängen, Sorgfalt und man muss in der Lage sein, sich in andere Personen hineinzuversetzen.

Ein paar kluge Worte zum Schluss:

„Probieren geht über Studieren.“

 

 

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