Kim Schüler & Abiturienten

Theorie als Gestalter für visuelles Marketing

Die Mischung machts!

Hallo meine Lieben,

jetzt melde ich mich nach langer Zeit mal wieder zu Wort und verrate euch, welche theoretischen Inhalte in der Ausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing auf euch warten.

In erster Linie ist der Beruf des Gestalters natürlich praxisbezogen und kreativ. Trotzdem gibt es auch theoretische Inhalte aus verschiedenen Bereichen, die ihr in Seminaren lernt. Eines meiner Lieblingsseminare: Warenkunde. Aus welchen Stoffen und Materialien besteht unsere Kleidung und wie wird diese überhaupt hergestellt? Wie behandle ich sie richtig und worauf muss ich achten? Dieses Wissen ist übrigens auch sehr interessant für den eigenen Wäschekorb daheim ;-)

Vor kurzem hatte ich ein Seminar zum Thema Figurenstellung. Ob im Schaufenster oder auf Podesten auf der Fläche – die Schaufensterfiguren müssen optimal positioniert werden, um die Ware bestmöglich zu präsentieren. Jede Figur erzählt eine Geschichte und wird daraufhin individuell ausgerichtet.
Den größten Bereich der Seminare bilden allerdings die Styling-Seminare. In dem Beruf des Gestalters bedeutet Styling das A und O.  Wisst ihr, wie lang eine Krawatte bei Männern sein muss und wie weit das Hemd aus dem Sakko-Arm schauen darf?

Ein Styling-Seminar teilt sich immer in einen theoretischen und einen praktischen Teil auf. In der Theorie lernen wir alles über die Zielgruppen und deren Looks. Es gibt „Key-Pieces“, die es uns einfacher machen das Outfit einzuordnen. Somit können sich die Kunden leichter mit den Looks identifizieren. Im praktischen Teil gehen wir auf die Verkaufsfläche und befassen uns direkt mit der Ware und dem Styling. Wir suchen Outfits aus und bekleiden die Figuren. Zum Abschluss heißt es dann: Präsentiere dich selbst und deinen ausgesuchten Look. Du musst mit Überzeugung dem Seminarleiter und deiner Gruppe erläutern und begründen, weshalb du dich für welche Teile entschieden hast.

Wo wir beim nächsten Stichwort wären: das Seminar Präsentationstechniken ist in fast alle Ausbildungspläne integriert. Du lernst, wie du dich richtig vor der Gruppe präsentierst und dich und dein „Produkt“ verkaufst. Viele von euch denken sich bestimmt: „Das kann ich nicht!“ Aber im Laufe der Zeit werdet ihr immer sicherer und in den Trainings und Feedbackrunden erfahrt ihr, wie andere euch sehen. Hier kann man wirklich sagen: „Übung macht den Meister“ ;-)

Die Seminare sind echt super hilfreich und machen eine Menge Spaß! Sie helfen euch nicht nur im Beruf, sondern auch in der persönlichen Weiterentwicklung und im Privatleben.

Ich hoffe, ich konnte euch davon überzeugen, dass Theorie nicht langweilig und öde sein muss!

Genießt den Sommer und die warmen Tage :)

Liebe Grüße aus Köln sendet euch Kim!

 

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