Caro Schüler & Abiturienten

Berufsschule mal anders

Einer für alle, alle für einen!

Hallo meine Lieben,

Heute möchte ich euch etwas von der Berufsschule in Springe erzählen, denn die blockartige Berufsschulzeit ist ein Thema für sich. `Wie bitte – „Springe“? Kenne ich nicht.` Ja, das habe ich mich auch vor meiner Ausbildung als Handelsfachwirtin gefragt, aber nun ist Springe für mich wie meine zweite Heimat!

Nun aber erst mal von Anfang an …

Jedes Jahr zieht es die Handelsfachwirte bei Peek & Cloppenburg durchschnittlich drei Mal in die 30.000-Einwohner-Stadt Springe, in der Region Hannover. Dort warten drei Bildungszentren auf uns, um von uns bezogen zu werden. Diese zwei „theoretischen“ Wochen in Springe, in denen wir eingeteilt in Klassen Berufsschulunterricht haben und Klausuren schreiben, sind eine schöne Abwechslung zum Verkauf und eine sehr gute Möglichkeit, zusätzlich Wissen zu Verkaufsprozessen, der Warenbeschaffung oder auch beispielsweise dem kaufmännischem Rechnen zu erhalten.

Anhand von Skripten versuchen einzelne Dozenten uns die unterschiedlichen Fächer nahe zu bringen. Der Unterricht erfolgt von 8-18 Uhr , aber keine Sorge, denn unterbrochen wird das ganze durch ziemlich viele Pausen, bei denen wir uns von Essen zu Essen rollen – es gibt Frühstück, Mittagessen, ein Kuchenbuffet und Abendbuffet. Die Klausuren selbst werden innerhalb dieser Berufsschulzeit geschrieben, wodurch ihr euch sicher vorstellen könnt, dass Springe auch aus vielen gemeinsamen Lernabenden besteht und man sich gegenseitig hilft oder auch abfragt. Einer für alle, alle für einen.

Pause!



Falls uns abends der Kopf voller Zahlen oder Buchungssätzen aus der Buchführung schwirrt, wird im traditionellen „Mensch Meyer“ – einer kleinen Kneipe in Springe (Umsatz durch uns Hafis gesichert!!) – abends ein Bierchen getrunken, denn durch die Zeit in Springe lernt man wirklich tolle Freunde kennen, die dann nicht mehr „nur“ Kollegen sind. Am Wochenende hat man die Möglichkeit, zusammen nach Hannover zu fahren oder auch in die einstündig entfernte Stadt Hamburg – manche bleiben allerdings auch im Bildungszentrum und schauen zusammen Filme.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Springe zwar sehr lernintensiv ist, was aber eine sehr schöne Abwechslung zu der Praxis im Verkauf ist. Wir genießen dort eine sehr tolle, intensive Zeit zusammen, da alle aus unterschiedlichen Peek&Cloppenburg Filialen zusammentreffen, um gemeinsam Unterricht zu haben und ihre Erfahrungen aus den unterschiedlichen Filialen in Deutschland auszutauschen. Ich freue mich schon jetzt auf die zwei Wochen im Februar und vielleicht lernt der ein oder andere von euch ebenfalls die Peek&Cloppenburg bekannte Kneipe „Mensch Meyer“ kennen ! ;)

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